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| Hans Tönjes Redenius : |
| Jahrgang 1939, in Hamburg geboren und aufgewachsen. Weil die Eltern das Schulgeld für eine weiterführende Schule nicht aufbringen konnten, verschrieb sich Redenius bereits als Vierzehnjähriger der Seefahrt. |
| Vier und ein halbes Jahr durchquerte er die Ozeane, arbeitete im Pipelinebau Kolumbiens und glaubte mit sechzehn Jahren in Kuba für eine bessere Welt kämpfen zu müssen. Die Grausamkeiten der kriegerischen Auseinandersetzungen machten ihn aber schnell zum Deserteur. |
| Inzwischen waren die bildungspolitischen Weichen für einen sogenannten Zweiten Bildungsweg gestellt. Redenius entschloß sich, Theologe und Missionar zu werden. |
| Er studierte in Hermannsburg, Hamburg und Göttingen. Wegen eines schweren Autounfalls mußte er sich die Ausreise nach Südafrika als Missionar versagen. Er wurde Pfarrer und Lehrer. |
| Als solcher war er von 1968 bis 1998 im Schaumburgischen und Nordelbien tätig. Danach zog er mit seiner Familie nach Höchstädt/Bayern und versuchte sich unter anderem als Gastwirt. Diese Herausforderung jedoch mißlang. |
| Er entschied sich - trotz fortgeschrittenen Alters seinen Lebenstraum - seine eigentliche Berufung, wie er es nennt - endlich zu verwirklichen und Schriftsteller zu werden. |
| Schon sein Vater hatte im norddeutschen Raum als mundsprachlicher Lyriker von sich Reden gemacht. |
| Seine Familie lebt nach wie vor in Höchstädt/Bayern, während er selbst die meiste Zeit in seiner Klausur in Bingen am Rhein verbringt. |
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